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Flamenco-Tanztheater frei nach „La casa de Bernarda Alba“ von F.G. Lorca
Lebt man seine Leidenschaft aus, muss man dafür bezahlen, ob mit dem Verstand oder mit dem Leben.

Fünf Töchter stehen noch dem Tod des Vaters am Anfang einer 8-jährigen Trauerzeit. Gefangen unter der strengen Herrschaft des Hauses, ihrer Mutter Bernarda Alba. Unendliches Warten, immer Warten, bis es endlich vorbei ist. Werden sie, die Töchter, danach jenseits des Zenits sein? Sie spüren die tiefe Sehnsucht aller Frauen. Doch diese darf unter der Augen der übermächtigen Mutter nie sichtbar werden. Im Dorf werden ungezügelter Frauen hart bestraft, und jeder der Töchter würde es unter Bernardas Dach genauso ergehen.

Niemand traut sich Bernarda zu widersetzen, ausser Poncia, die langjährige Magd. Sie lebt ihre Liebe und Lebensfreude in ihrer Erinnerung aus. Auch Maria Josefa, die angeblich schwachsinnige Mutter von Bernarda, entwischt ihrem Eingeschlossensein und beschwört den Kreislauf des Lebens, den keinen der Töchter schließen wird.
All dies will Bernarda nicht wahr haben. Trotzdem bricht die Leidenschaft der Töchter durch, bei der einen weniger bei der anderen mehr.

Die Hochzeit der Stieftochter aus der ersten Ehe Bernardas seht kurz bevor. Reich durch das Erbe ihres verstorbenen Vaters ist sie eine gute Partie. Aber niemand weiß, dass ihr Verlobter bereits ein Verhältnis mit der jüngsten Schwester hat. Wirklich niemand?

Regie und Choreographie: La Mona / Carma Leyds
Musikalische Leitung: Martin Altersberger

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Besetzung der Letzten Vorstellung in Biberach, November 2012

Bernarda: Carma Leyds
Angustia: Daria Christein
Magdalena: Katrin Schweizer-Weiszt
Amelia: Katharina Wilde
Martirio: Christiane Seitter
Adela: Melanie Timmler.
die Magd La Poncia: Gabrielle Starzinsky
La Poncia in jungen Jahren : Silke Walter
Maria Josefa : Elizabeth Greitzke

Gesang: Ute von der Osten, Albena Angelova Goser
Gitarre: Martin Altersberge, Frank Ihle

Diese Vorstellung war eine tolle Abschluß mit beiden Choreographinnen in entscheidenden Rollen